Nicht operationsbedürftige Bandscheibenvorfälle und Tumoren und Osteoporose
Diese können unter Beachtung der gegebenen Vorsichtsmaßnahmen behandelt werden.Sofern kein Notfall wie ein Cauda-equina-Syndrom gegeben ist oder andere schwere neurologische Ausfälle vorliegen,kann mit den Mitteln der Dorn -Therapie und Breuß-Massage (s.S.99 ff.) oft rasch und dauerhaft geholfen werden.
Patienten mit Bandscheibenvorfällen,die starke Schmerzen haben oder nicht selbst stehen können,um z.B. mit dem Bein zu pendeln,sind zunächst nur mit der Breuß-Massage zu behandeln. Nach Dorn kann nur dann behandelt werden,wenn die Schmerzschwelle so weit reduziert ist dass der Patient den Druck toleriert.
Mit von Bandscheibenvorfall betroffenen Patienten muss der Therapeut bei der Behandlung besonders aufmerksam in Kontakt bleiben.Die Behandlung ist sofort zu beenden,falls irgendein neurologisches Symptom auftritt oder sich die Schmerzen verstärken. Bei Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall muss eine schulmedizinisch ausgerichtete Abklärung erfolgen.
Tumoren
Hierbei ist eine Behandlung mit der Dorn-Therapie durchführbar: sie unterstützt die konventionelle Krebstherapie: ausgenommen sind Knochentumoren, Myelome und Knochenmetastasen. Auf keinen Fall darf der Therapeut an Tumoren selbst oder bei Patienten mit Knochentumoren, Myelomen oder Metastasen an der Wirbelsäule arbeiten.
Osteoporose
Bei leichten Formen der Osteoporose, wenn die Knochendichte nur gering vermindert ist und keine ‘Knochenbrüche aufgetreten sind, können die Patienten vorsichtig mit der Dorn-Therapie behandelt werden.